Warum getrocknete Früchte?

 

Getrocknete Früchte – Naschen ohne schlechtes Gewissen

 

Getrocknete Früchte, auch bekannt als Dörrobst, sind ein richtiger Energielieferant. Sie haben einen Restwassergehalt von ca. 17-25 %, das heißt der größte Teil des Wassers wird der Frucht durch Luft- und Sonnentrocknung entzogen. Das ist eine ganze Menge, wenn man sich vor Augen hält, dass beispielsweise Aprikosen aus mehr als 85% Wasser bestehen. Die Früchte verlieren so einen Großteil ihrer Masse, während sich zugleich der Fruchtzuckeranteil konzentriert.

 

Die klimatischen Bedingungen für diese Dörrprozess sind aber nicht in jedem Land gegeben. Wo dies nicht der Fall ist (die Luftfeuchtigkeit darf etwa nicht zu hoch sein) wird auf spezielle Trocknungsapparate zurückgegriffen. Ob unter natürlichen oder maschinell hergestellten Bedingungen, in beiden Fällen wird durch den Trocknungsprozess der Frucht das Wasser und damit Bakterien und Mikroorganismen der Nährboden entzogen. Die Früchte behalten ihren Geschmack und werden durch das Verfahren besonders lange haltbar.

 

Beim Austrocknen gehen der Frucht zumeist das schnell zerfallende Vitamine C verloren (schade), andere Vitamine sowie Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe bleiben jedoch erhalten und liegen häufig sogar in höherer Konzentration als im Frischobst vor (super). Im Gegensatz zu Süßigkeiten haben getrocknete Früchte verhältnismäßig wenig Kalorien, aber dafür einen hohen Energiegehalt. Deshalb sind Trockenfrüchte, in Maßen genossen, die bessere und vor allem gesündere Alternative zu Süßwaren.